Short News
- Elzer Kulturprogramm mit...
- Bischof: „Die Flucht der...
- Hadamarer Galerie offenb...
- Landwirte und Landrat pf...
- Dem Burnout vorbeugen: „...
- 40 Jahre Dienst für die ...
- Eine historische Waldnut...
- Unternehmersprechtag - B...
- Bischof: „Die Flucht der...
- Hadamarer Galerie offenb...
- Landwirte und Landrat pf...
- Dem Burnout vorbeugen: „...
- 40 Jahre Dienst für die ...
- Eine historische Waldnut...
- Unternehmersprechtag - B...
Was suchst du?
Wetter
Folge uns auf...
Letzte News
Elzer Kulturprogramm mit Mühlensommer und weiteren bewährten VeranstaltungenElz. flu
Mit einem Musikalischen Dinner unter dem Motto „So! ...und nicht anders!“ ist der Kulturkreis „Elzer Bürgerhaus e.V.“ am Samstag in das neue Jahr gestartet. 2012 stehen wieder mehrere Veranstaltungen mit überörtlicher Ausstrahlung auf dem Programm, unter anderem der traditionelle Mühlensommer.
Doch zunächst haben die Karnevalisten das Sagen. Für den 28. Januar und den 4. Februar ist die Bevölkerung von den „Rotjacken“ jeweils ab 19.31 Uhr zu den Kappensitzungen eingeladen. Die Jüngsten dürfen sich bei der Kinderfastnacht am 12. Februar, 15.11 Uhr, austoben und am 16. Februar (Altweiber-Donnerstag) bewegt sich ab 19.11 Uhr der beliebte „Hexenkessel“, ein Umzug zahlreicher Fußgruppen, im Dunkeln durch die Straßen der Gemeinde.
Einen alten Bekannten treffen die Elzer und ihre Gäste am 18. März. Der Schauspieler Ernst Pilick gestaltet seine One-Man-Show „Mit spitzer Feder“ im Historischen Rathaus, Beginn ist um 17 Uhr. - Die Jahreshauptversammlung des Kulturkreises findet am 20. April, um 20 Uhr im Bürgerhaus statt.
Auftakt des Mühlensommers ist am 17. Juni mit einer Serenade. Der für 19 Uhr vorgesehene Beginn wird möglicherweise wegen des Fußball-Europameisterschaftsspiel Deutschland-Dänemark (Beginn 20.45 Uhr) um eine Stunde vorverlegt.
Alle, die wieder Mitsingen wollen, dürfen sich auf das „Singen am Erlenbach“ am 11. Juli in der Oberdorfstraße 49 freuen, das um 19 Uhr beginnt. Als Höhepunkt, der bei schönem Wetter einen Besucherrekord verspricht, wird der musikalische Frühschoppen am 22. Juli ab 11 Uhr mit dem Jazz-Club Limburg auf der Brötzenmühle erwartet.
Am 30. September, ab 16 Uhr ist das beliebte Schülerkonzert „Wer will, der kann“ einmal mehr im Bürgerhaus geplant.
Bildtext
Der Jazz-Club Limburg ist 2012 ein Höhepunkt im Elzer Kulturprogramm. Die Band gastierte zuletzt im Juli 2006 vor 400 Besuchern beim Mühlensommer auf der Brötzenmühle. Foto: Fluck
16.01.2012 - 11:00 LIM D.
Bischof: „Die Flucht der Heiligen Familie lehrt uns die Bereitschaft zur Bewegung Von Dieter Fluck
Limburg.
„Ähnlich wie das sechste Szenenbild der neuen Krippe im Limburger Dom die Flucht der Heiligen Familie von Bethlehem nach Ägypten zeigt, so erwartet Gott von uns die Bereitschaft zur Bewegung, auch wenn wir sie manchmal als Zumutung empfinden. Bedrängnis schafft Wegbereitschaft. Dieses Bild markiert unseren Weg in das neue Jahr mit Gott, der auf der Seite der Menschen ist, die auf dem Weg sind.“
So beschrieb der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst am Sonntag auf dem Neujahrsempfang des Bistums in der Michaelskapelle die Situation der Katholiken auf ihrem Weg aus Weihnachten in die Welt. Die Heilige Familie habe große Fußstapfen des Glaubens zur Orientierung hinterlasse. Im Bistum Limburg führe der Weg zur Bildung von Pfarreien neuen Typs. Der Bischof kündigte an, dass er das Evangelium noch mehr zum Lebensthema und die Karitas zum Jahresthema machen wolle.
„Missionarisch tätig zu sein, beginnt mit der Liebe, das sind Worte und Taten, die im Bistum Gestalt bekommen sollen. „Die Karitas kommt aus dem Stall von Bethlehem“, sagte der Bischof. In einer Zeit, die von wirtschaftlichen Interessen und Euro-Nöten bestimmt werde, gelte es, in unserer Gesellschaft mehr von Gott zu sprechen. Die Menschen fragten nach wirklichen Sympathien.
Bischof Tebartz trat Mutmaßungen entgegen, die neue umfangreiche Stufenkrippe im Dom sei Dekoration. Vielmehr diene sie der Verkündigung; denn Glaube brauche Bilder, die zur Botschaft gehörten. Die Krippe werde ausschließlich von Spenden finanziert, so auch von Geldgeschenken zu seinem Silbernen Priesterjubiläum.
Zuvor hatte Domdekan Prälat Dr. Günther Geis nach dem Pontifikalamt im Hohen Dom die zahlreichen Besucher des Neujahrsempfangs begrüßt und zahlreiche Ereignisse des vergangenen Jahres in Erinnerung gerufen. Er dankte Bischof Franz-Peter für die Wahrnehmung seines Auftrags, die frohe otschaft in einer schwierigen Zeit zu verkünden. Er vollziehe einen mühevollen täglichen Dienst am Wort Gottes, der selten einfach und nie konfliktfrei sei. Das verlange zuerst Demut, die Sensibilität des Herzens, Disziplin und gründliche Vorbereitung.
Der Bischof habe an vielen unterschiedlichen Orten und Anlässen das Wort Gottes in aktuelle Bezüge gestellt. Dieser Aufgabe diene auch sein Buch „Werte wahren, Gesellschaft gestalten“. Der kürzlich zum Vorsitzenden der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz berufene Limburger Oberhirte habe sich den Zugang zur Welt und der Sprache der Kinder und Jugendlichen bewahrt. „Wann ruhen und entspannen sie eigentlich?“, fragte ihn der Domvikar.
Geduldig stehe er Rede und Antwort in den synodalen Gremien und führe mitunter einen lebhaften Austausch zu kritischen Fragen. „Nicht alle sind einer Meinung mit ihm“, sagte Geis und fügte hinzu: „Was man nicht nur im Bistum Limburg antrifft.“ Der Dialog komme auf einen guten Weg. Geis: „Je länger der Bischof bei uns ist, das Bistum und die Menschen kennenlernt, umso mehr entsteht Vertrautheit auf dem gemeinsamen Weg.“
Der Domdekan sprach die neuen Bänke im Dom an, die in Kürze mit den entsprechenden Haken versehen würden, was die Besucher des Empfangs mit hörbarer Zustimmung aufnahmen. Durch die Reinigung des Altarbereichs habe der Dom sichtlich gewonnen. Die Figur der rheinischen Madonna aus dem 13. Jahrhundert werde von vielen Nutzern aufgesucht. In der Planung seien ein Beichtstuhl, Bänke für die Chöre im linken Seitenschiff, und es werde am dortigen Marienaltar die Aufbewahrung der Kreuzreliquie geprüft.
Von Seiten des Bistums werde die Schließung des Konvents der Franziskanerschwestern von Nonnenwerth sehr bedauert, die am Dom wertvolle Dienste geleistet hätten. Das Bistum sei um die Ansiedlung einer neuen Ordensgemeinschaft bemüht. Das Haus der Bischöfe mache Fortschritte, der Einzugstermin des Bischofs sei für Herbst geplant; das benachbarte, rundum sanierte und neu konzipierte Diözesanmuseum werde im März wieder ganzjährig öffnen.
Bildtexte
Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst führte beim Neujahrsempfang ein Gespräch mit Ordensschwestern. Die Marienschulschwester Hermania stellte ihm zwei neu angekommene indische Schwestern vor.
16.01.2012 - 10:58 LIM D.
Hadamarer Galerie offenbart viele Verbindungen „Kunst und Karneval“Hadamar. flu
Monika Lehnert schlägt in der Hadamarer Kunstgalerie im Haus Neumarkt 10 die Paradetrommel. Die Tanzmariechen Sophie Lindenschmidt und Malina Lobaccaro warten auf ihren Solo-Einsatz. Dietmar Ennulat steht in der Bütt. Der im Ruhestand lebende evangelische Pfarrer und seine Ehefrau Karen, die beide künstlerisch tätig sind, hatten Anfang September vorigen Jahres die erste Galerie in der Stadt eröffnet. Ihre aktuelle Ausstellung ist der fünften Jahreszeit und ist der Beziehung „Kunst und Karneval“ gewidmet.
„In dieser Galerie sollen wichtige Themen der Zeit in Bild und Wort zur Darstellung kommen“, sagt der Galerist. Hatten sich die drei ersten, vorausgegangenen Ausstellungen mit dem verantwortlichen Umgang mit Geld, mit Hoffnungen, wie es nach dem Tod weitergehen könnte und mit der Sehnsucht nach Frieden in der Welt befasst, würden jetzt bis zum 26. Februar zwei Bereiche zusammengeführt, die mehr verbinde als ihr beginnendes „K“. Sowohl die Kunst wie auch der Karneval lebten von der kreativen Kraft zur Gestaltung, sagt Ennulat.
Das schöpferische Handeln des Künstlers beziehe sich auf die Darstellung von Wirklichkeiten, die sich dem bloßen äußeren Abbild entziehen. Karneval könne in seinem Wesen nicht erfasst werden, wenn lediglich Kostüme, Motivwagen und jubelnde Menschen fotografiert würden. Es bedürfe neuer Gestaltungsweisen, wie sie die Kunst hervorbringe, um in differenzierter Weise Freude und Ausgelassenheit bildnerisch und rednerisch darzustellen.
Die optische Wahrnehmung weise auf die unsichtbar bleibenden Inhalte hin. In diesem Sinne seien die ausgestellten Bilder, Orden, Figuren und Gedichte zu verstehen. „Die Exponate machen unsichtbares Denken und verborgene Gefühle sichtbar, die Suche des Menschen nach letztgültiger Erfüllung seiner Sehnsucht nach Frieden und seliger Freude“, interpretiert der frühere Friedberger Pfarrer die Präsentationen.
Das Galeristen-Ehepaar rannte für seine jüngste Ausstellung beim Ehrenpräsidenten der Karnevalsgesellschaft Hadamar, Heinz Wetten, offene Türen ein. Er war es schließlich, der schon vor Jahren im Rathaus anfragte, ob die Stadt Räumlichkeiten für ein Karnevalsmuseum anbieten könne. Wetten räumte bei der Vernissage ein, dass für ihn die Verbindung von Kunst und Karneval Neuland gewesen sei, bis er sich mit dem Aufbau der Ausstellung befasst habe.
Die Verbindung von Kunst im Karneval fand Wetten schließlich in unglaublich vielen Sparten: Ob Bühnenbilder, Motivwagen, Kostüme und Masken, ob Orden, kunstvolles Schminken oder Karikaturen in Form so genannter Schwellköppe: überall im Karneval sei Kunst anzutreffen, seien es Guggenmusik, Spielmannszüge, unsterbliche Gassenhauer und ihre Interpreten, Büttenreden, gereimt oder in Prosa wie der Vortrag von aneinandergereihten Witzen – auch der Tanz. Vieles davon zeigt die einmalige Ausstellung. Tanzschritte und –figuren führten sodann die beiden Tanzmariechen aus Anlass der Eröffnung unter der Leitung von Silvia Lindenschmidt vor.
Geöffnet mit Vorträgen
Die Ausstellung ist freitags bis sonntags von 14 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung, Telefon (06433) 9481158, geöffnet, der Besuch ist kostenfrei. Außerdem werden an drei Freitagen, am 20. und 27. Januar sowie am 10. Februar, jeweils ab 17.30 Uhr Lesungen aus historischen Hadamarer Büttenreden und karnevalistischen Protokollen angeboten. Närrische Hadamarer Zeitgeschichte rezitieren Heiner und Michael Ruoff, Hans-Jürgen Schneider und Heinz Wetten.
Bildtexte
Der im Ruhestand lebende Pfarrer Dietrich Ennulat eröffnete in der Narrenbütt die Ausstellung "Kunst und Karneval" in seiner Kunstgalerie, die er gemeinsam mit seiner Frau in Hadamar führt. Von links die beiden Solomariechen der Karnevalsgesellschaft, Sophie Lindenschmidt und Malina Lobaccaro.Foto: Fluck
16.01.2012 - 10:57 LIM D.
News im Überblick
News vom 21.01.2012 bis 27.01.2012
Archiv Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119



