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Die Diezer Straße muss entlastet werden – Aber wie?




Von Dieter Fluck
Limburg.

Die Diezer Straße wird täglich mit 25.000 Kraftfahrzeugen befahren, davon entfällt ein erheblicher Anteil auf den Schwerlastverkehr. Die Grenzwerte der Schadstoffbelastung werden laut Messungen erheblich überschritten, der Anteil des gesundheitsschädlichen Kohlenstickoxids zählt zu den Spitzenwerten in Hessen. Die Anwohner der Weststadt wollen das nicht länger ertragen und haben eine Bürgerinitiative ins Leben gerufen.

Weil sie das Gefühl haben, dass die Stadt nichts dagegen unternimmt, im Gegenteil weiteres Gewerbe ansiedelt, der noch mehr Verkehr anzieht, haben sie den Staatssekretär im hessischen Umweltministerium, Mark Weinmeister (CDU), und Limburgs Ersten Stadtrat Michael Stanke (CDU) zu einem Gespräch eingeladen.

Zu Beginn wies mit Jutta Knöppler eine der BI-Sprecherinnen auf eine aktuelle Studie hin, wonach die Gesundheitsgefährdung von Anwohnern einer Straße bereits bei 5.000 Fahrzeugen beginnt. „Und jetzt bekommen wir auch noch eine Rock-Arena, die uns zusätzlichen Lärm nachts von 22 bis 4 Uhr bringt“, leitete Knöppler die Gesprächsrunde im Gasthaus „Wilhelmshöhe“ ein.

„Wenn ich mir Limburg insgesamt anschaue, ist die Diezer Straße nur ein Teilaspekt. Wer an der Schiede wohnt hat ein gleiches Interesse“, sagte der Staatssekretär, der sich eine spürbare Entlastung allein von einer Südumgehung verspricht. In der gegenwärtigen Situation sehe er keine Möglichkeit, Abgaswerte zu erreichen, die auch nur im Entferntesten dem Ziel näherkommen. Bei der Diezer Straße handele es sich um eine Bundesstraße und die wichtigste Verbindung zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz. „Es gibt hier derzeit keine Möglichkeit, eine entlastende Route auszuweisen“, stellte der Vertreter der hessischen Landesregierung fest.

Immerhin sei die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit Teilnehmern aus den Verkehrsministerien beider Bundesländer, ihrer Straßenverkehrsbehörden und den Kommunen erreicht worden. Dort solle versucht werden, eine Alternativroute zu erarbeiten. Es müsse auch die Folgenutzung des 300.000 Quadratmeter großen Geländes der Diezer Freiherr-vom-Stein-Kaserne bedacht werden. Weinmeister: „Wir müssen alle Optionen weiter prüfen und hoffen, dass unsere Argumente gehört werden. Wir wollen eine gemeinsame Linie finden.“

BI-Sprecherin Dr. Sabine de Fries: „Unsere Altbauten haben teils schon Risse und wir bestehen auf unserem Recht auf gesundheitliche Unversehrtheit. Auf die Südumgehung können wir nicht warten. Ein Lkw-Fahrverbot ist das erste, was wir erreichen wollen, aber es wurde uns gesagt, dass das nicht geht.“

Der Erste Stadtrat hat wies darauf hin, dass die Stadtverordneten den Entwurf des Luftreinhalteplans als unzureichend zurückgewiesen haben. Es gebe neue Prüfanträge, weshalb Ergebnisse abgewartet werden müssten. Mit einer Vorlage des überarbeiteten Plans durch das Land werde ihm Frühjahr gerechnet.

Stanke trat Überlegungen entgegen, den Schwerlastverkehr über die Industriestraße und den Stephanshügel in die Frankfurter Straße bzw. die Straße „Im großen Rohr“ und die Zeppelinstraße zu führen. Dies wäre eine Verschiebung, die zu noch mehr Schadstoffen führen würde. Die Frankfurter Straße sei bereits mit 38.000 Fahrzeugen belastet.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Marius Hahn, selbst Anwohner der Weststadt, sprach von einem Bärendienst der Stadt, der Firma Schuy Recycling und der WERKStadt die Erweiterung zu genehmigen. Anwohner beobachteten, wie sich die schweren Schuy-Fahrzeuge über den Verkehrskreisel quälen müssen und ihn mitunter nicht schaffen. Ein anderer Anwohner warf in die Diskussion ein: „Diez will nur eine möglichst schnelle und problemlose Anbindung seines Gewerbegebiets. Die interessieren die Diezer Straße doch gar nicht.“

Hahn sprach sich für eine weiträumige Umgehung über die A3-Auffahrt Görgeshausen aus und dass endlich mal Druck ausgeübt werde. Und überhaupt werde zu spät auf die Autobahn hingewiesen, wenn nämlich der Lkw-Verkehr bereits in die Stadt gerollt sei. Ein Anwohner meinte: „Es muss unbequem werden, die Diezer Straße zu befahren.“ Limburg müsse seinen Einfluss auf Diezer Planungen auf dem Kasernengelände geltend machen. Auch die gefährlich lebenden Fußgänger am Kreisverkehr kamen zur Sprache. Eine Anwohnerin: „Ich habe Angst dort die Fahrbahn zu überqueren.“

Breiten Raum nahm der Widerstand der Bürgerinitiative gegen die neue Rock-Arena ein. Der Erste Stadtrat machte deutlich, dass die Stadt keine andere Möglichkeit als die Genehmigung habe. In dem seit 50 bis 60 Jahren bestehenden Gebäude mit Bestandsschutz, das in einem Gewerbegebiet stehe, könne die Stadt eine kulturelle Einrichtung nicht verbieten. Andererseits werde die Firma Weil mit 100 gemeldeten Fahrzeugen das Gebiet nach Offheim verlassen.

„Wir sind eigentlich gar nicht weitergekommen“, resümierte BI-Sprecherin Knöppler. Alles, was getan werden könnte, werde zurzeit geprüft, wobei Stanke optimistisch ist, dass die Diezer Straße zur „Dreißiger Zone“ ausgewiesen werden könnte. Wie das mit einem Lkw-Fahrverbot oder einem zeitlich begrenzten Verbot oder einer Umweltzone auf der Bundesstraße bestellt ist, das ist laut Weinmeister eine Sache des Verkehrsministeriums.

Nach seiner Überzeugung sind nicht die großen Lkw das Problem der Umweltverschmutzung; denn diese seien weitgehend in höhere Abgasnormen umgerüstet. Schlimmere Verschmutzer seien die kleineren Transporter. Da sagt Stanke: „Ich bin nicht für eine Umweltzone, wenn ich für sämtlichen Handel und Handwerk eine Vielzahl Ausnahmegenehmigungen erteilen soll.“


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So idyllisch wie auf diesem Foto aus dem Jahre 1906 von der oberen Diezer Straße wird es mit der Bundesstraße zwischen Diez und Limburg nicht mehr werden. Fotos: Stadtarchiv Limburg



13.02.2012 - 10:57 LIM D.
Brand im einem Limburger Mehrfamilienhaus

40 Bewohner evakuiert – Ursache Heizgerät


Von Dieter Fluck
Limburg.


Ein Dachgeschossbrand in dem Mehrfamilienhaus Heinrich-von Kleist-Straße 6 in Limburg-Blumenrod hat am Sonntagmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehren ausgelöst. Laut Polizei sind in den 14 Wohnungen 41 Bewohner gemeldet. Die anwesend waren, mussten evakuiert werden. Der 48-jährige Mieter im Dachgeschoss, in dessen Wohnung das Feuer entstand, wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Das Feuer war um 6.20 Uhr bei der Leitstelle gemeldet worden. Nach Angaben der Polizei soll der Brand durch ein Heizgerät ausgelöst worden sein, das sich ein 48-Jährige zugelegt hatte, weil es in den vorangegangenen Tagen Probleme mit der Heizung gegeben habe. Der Bewohner war im Schlaf durch Geräusche wach geworden und konnte seine Wohnung selbständig verlassen.

70 Feuerwehrleute aus Limburg, Lindenholzhausen und Linter waren im Einsatz. Neben den beiden Limburger Drehleitern wurde zur Verstärkung die Drehleiter angefordert. Das Feuer nach etwa 90 Minuten unter Kontrolle. Es hatte sich in dem zugigen Luftkanal über den Wohnungen rasch über das gesamte Dachgeschoss ausgebreitet. Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Uwe Zimmermann sagte: „Zusätzlich hatten wir mit der Kälte zu kämpfen. Wir mussten eine Drehleiter zum Auftauen in die Feuerwache zurückfahren und sind später wieder zum Einsatzort gefahren.“

Die Betroffenen schauten am Straßenrand besorgt hinauf zu den Flammen, die meterhoch aus dem Dachgeschoss schlugen. Einige Bewohner kamen bei Nachbarn oder Verwandten unter, etwa 20 Personen, darunter ältere Menschen, wurden mit einem Bus in die benachbarte Adolf-Reichwein-Schule gebracht. Die Notfallseelsorge wurde angefordert. Die Bewohner wurden von der Schnellen Einsatz Gruppe (SEG) des Malteser-Hilfsdienstes aus Hadamar versorgt, die auch heiße Getränke für die Feuerwehrleute lieferte. Die Stadt besorgte Frühstück.

Bei minus 13 Grad gefror das Löschwasser. Der städtische Bauhof lieferte Streusalz an. Die EVL schaltete Strom, Gas und Wasser in dem Mehrfamilienhaus ab. Paul Müller, Leiter des Limburger Ordnungsamtes, kümmerte sich um die Unterbringung der Brandgeschädigten, die bei Tageslicht das Nötigste aus ihren Wohnungen holen durften. Landrat Manfred Michel und Bürgermeister Martin Richard machten sich am Ort des Geschehens ein Bild vom Ablauf und vom Ausmaß des Schadens, den die Polizei mit mindestens 100.000 Euro angab.

Während der Löscharbeiten kam eine Pkw-Fahrerin auf ihrem Heimweg noch bis in die Heinrich-von-Kleist-Straße, als in ihrem Auto der Motor zu brennen begann, der von der Feuerwehr gleich mitgelöscht wurde. Ein Feuerwehrmann meinte: „Jetzt kommen die Brände schon zu uns gefahren.“


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Aus dem Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses Heinrich-von-Kleist-Straße 6 schlugen am Sonntagmorgen die Flammen gegen den Himmel. Fotos: Fluck


13.02.2012 - 10:56 LIM D.
Marienschule in Berlin mit Integrationspreis auszeichnet

Merkel und Bierhoff ehren Engagement der Schule

„Integration fängt bei mir an – so lautet der Leitspruch der Integrationsarbeit des Deutschen Fußballbundes (DFB). Tag für Tag engagieren sich tausende Vereine und Schulen in Deutschland, um Integration und Teamgeist zu fördern. Dieser besondere Einsatz wird seit 2007 jährlich mit dem DFB- und Mercedes Benz-Integrationspreis unter Schirmherrschaft von Oliver Bierhoff ausgezeichnet. Auch die Limburger Marienschule durfte sich für ihre Arbeit im Bereich Mädchenfußball und Integration über eine besondere Ehrung freuen. Die Verleihung fand am 10. Februar in Berlin in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und DFB-Präsident Theo Zwanziger statt.
In Vertretung der Schule konnten sich Initiatorin Birgid Sagmeister, Fußballtrainer Oliver Roos und die Schülerinnen Katharina Höhn, Jana Kitzinger sowie Lisa Laux über einen sensationellen dritten Platz freuen. Mit einem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro wurden sie im Hotel Intercontinental geehrt.

„Unser Integrationspreis soll eine Würdigung für das außerordentliche Engagement aller Preisträger sein, denn Schulen und Vereine zeigen immer wieder: Integration gelingt vor Ort“, so Theo Zwanziger, der die feierliche Preisübergabe einleitete. Auch Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich beeindruckt von dem unermüdlichen Einsatz, der täglich in Schulen und Vereinen gezeigt werde: „Der Preis ist ein Ansporn, auch weiterhin für Integration und Verständigung zu sorgen. In Vielfalt geeint – das Motto der Europäischen Union – lässt sich auch auf die Umsetzung in kleineren Bereichen umsetzen. Und ist dort umso wichtiger.“

Schirmherr und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff betonte die Bedeutung von Integrationsarbeit in Deutschland. Auch die Nationalmannschaft beschäftige sich eingehend mit der deutschen Kultur und Sprache und die Spieler seien auf einen sehr toleranten Umgang miteinander bedacht. Ebenfalls wichtig sei es, voneinander zu lernen.

Aus diesem Grund war für den Folgetag ein Workshop für alle Preisträger vorgesehen, bei dem sich die Teilnehmer mit den Themen „Fußball in der Ganztagsschule“, „Ehrenamt“ und „Finanzierung“ beschäftigten und ihre Erfahrungen untereinander austauschten.

Glücklich über ihren Erfolg konnte die Marienschul-Delegation nach zwei aufregenden Tagen dann die Heimreise antreten. „Es war eine einmalige Chance, mit so vielen Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Sport in Kontakt zu kommen“, freut sich Sportlehrerin Birgid Sagmeister, die zusammen mit den Schülerinnen etliche Kontakte geknüpft hat. Und Schülerin Jana Kitzinger hatte die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit der Bundeskanzlerin: „Man merkt ihr zwar den Stress der letzten Zeit an, aber sie war sehr interessiert an unseren Aktionen – wir haben sie natürlich in die Marienschule eingeladen.“

Mit vielen neuen Ideen und einem überdimensionalen Scheck kehrte die Marienschul-Delegation am Samstagabend aus Berlin zurück. Der kommissarische Schulleiter Dirk Fredl freute sich nicht nur über das gewonnene Preisgeld, das für die Fußballarbeit eingesetzt werden solle, sondern auch über die Anerkennung des Engagements der Schule: „Was das Team von Birgid Sagmeister - unterstützt vom VfR 07 – in den vergangenen Jahren geleistet hat, ist beeindruckend. Nicht nur beim Sport haben hier alle an einem Strang gezogen – und so wertvolle Schritte für die Förderung von Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund gemacht.“

Doch es war ein langer Weg vom ersten Anstoß auf dem Pausenhof bis zur Preisverleihung nach Berlin. Die fußballbegeisterten Schülerinnen, Lehrerkräfte, Eltern und Trainer hatten es durch zahlreiche Aktionen und großes Engagement geschafft, das Integrationskomitee des DFB auf sich aufmerksam zu machen - die Mini-WMs, die Fußball-AG und die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, sind nur einige Beispiele. Dass ihr gemeinsames Interesse am Fußball viele Jugendliche aller Nationen begeistern und in ihren Bann ziehen kann, haben die Schülerinnen im letzten Jahr hautnah miterlebt.

Dies spürt auch Oliver Roos, Abteilungsleiter des Damenfußballs beim VfR 07 und Trainer der B-Mädchen, der auf Grund des hohen Interesses an einer Fußball-AG diese für die Mädchen der fünften und sechsten Klassen in der Marienschule mit gegründet hat. „Solange die Mädels Spaß am Fußballspielen haben, habe ich es auch“, so der engagierte Trainer. Durch die Kooperation des VfR 07 mit der Marienschule seien 15 Mädchen Mitglied im Verein geworden und hätten ihre Leidenschaft rund um den Fußball entdeckt. Darauf ist Oliver Roos besonders stolz. Teamgeist und Toleranz werden, egal ob in der AG oder im Verein, groß geschrieben. „Es kommt nicht darauf an, ob die Mädchen nun portugiesische oder türkische Wurzeln haben – auf dem Fußballplatz interessiert das niemanden.“

Insgesamt werden Schülerinnen aus 38 verschiedenen Nationen an der Marienschule unterrichtet. Sri Lanka, Syrien, Armenien, Tschechien, Thailand – das sind nur einige Beispiele für die Vielfältigkeit der Kulturen und Religionen, die sich in der Marienschule finden. „Gerade Mädchen mit Migrationshintergrund engagieren sich im Bereich unserer Fußballaktionen. Sie fühlen sich in der Gruppe gestärkt und können sich individuell entfalten. Das ist das Tolle an unserem Projekt, denn der Teamgeist verbindet. Da ist es egal, ob eine Schülerin nun aus Deutschland oder der Türkei stammt“, so Birgid Sagmeister, die vor etwa zweieinhalb Jahren die Initiative ergriff und sich für den Aufbau einer Mädchenfußball-AG an der Marienschule stark machte.

„Wir sind ein starkes Team“, dieses Motto wählten die Schülerinnen für das Fußball-Projekt. Sogar eine eigene Schulflagge wurde dazu gestaltet. „Fußball ist ein fester Bestandteil unserer Pausenzeit“, erzählen Sara Vranjes und Emma Grünewald aus der Jahrgangsstufe 6. „Es ist immer lustig, gerade, weil jetzt auch die Jungen mitspielen“, ergänzt Paula Häuser und schmunzelt ein wenig, als sie erzählt, dass die 6b wegen ihres besonderen Engagements auch oft die „Fußballklasse“ genannt wird.

Auch Paula Pereira, Mutter einer engagierten Fußballerin der Marienschule, ist sichtlich stolz, dass ihre Tochter und die gesamte Schule ausgezeichnet wurden. Sie persönlich habe die Erfahrung gemacht, als Ausländerin nach Deutschland zu kommen und wie schwierig es sei, Anschluss zu finden. „Auf dem Fußballplatz wurde ich von den Jungs schief angeschaut, weil ich ein Mädchen war – und dazu noch Ausländerin.“ Diese Vorurteile seien größtenteils verschwunden. Ihre Tochter spiele egal ob bei Regen oder Sonnenschein mit Jungs und Mädchen. Es ginge nicht darum, ob die eigene Hautfarbe vielleicht etwas dunkler sei als die der meisten Anderen, sondern nur darum, dass der Sport Spaß bereite, dass die Spieler zu einem Team zusammenwachsen. Zudem unterstütze die stolze Mutter ihre Tochter bei jedem Spiel und Training und nehme Autofahrten zum Trainingsort gerne in Kauf. „Sogar beim Einkaufen ist Fußball ein Thema, über das Frauen gerne reden“, erzählt sie mit einem Lächeln. Auch im Zuschauerraum seien viele Frauen, die immer mehr Interesse an diesem Ball-Sport hätten. „Für meine Tochter ist es Wahnsinn, dass die Marienschule einen solch großen Preis empfangen durfte“, so die aus Portugal stammende Pereira.



13.02.2012 - 10:55 LIM D.
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